
Unter dem Motto „Teure Energie, neue Wege – Energiewende im Ostallgäu“ war ein Kamerateam von AllgäuTV im Februar 2026 zu Gast auf dem Firmengelände von Ansorge Logistik in Biessenhofen. In der gleichnamigen Reportage wurden die aktuellen Entwicklungen der Dieselpreise sowie deren Auswirkungen auf regionale Unternehmen des Allgäus beleuchtet.
Durch die umfangreichen Bemühungen im Thema des elektrifizierten Schwerlastverkehrs in den letzten Jahren kann Ansorge die Dieselpreissteigerungen für sich und seine Kunden in einigen Bereichen besser abfedern.
Schon lange vor Beginn der aktuellen Krise setzte Ansorge auf das Thema E-Mobilität im Schwerlastverkehr. Bereits 2015 wurde der erste elektrische Lkw, damals noch ein Nahverkehrsfahrzeug angeschafft. 2018 entwickelte Ansorge zusammen mit Technologie-Partnern eine Sattelzugmaschine als batterie-elektrischen Prototyp, der auch auf der Nutzfahrzeug IAA in Hannover ausgestellt wurde. Seit 2022 befinden sich mit den Volvo FH Electric Modellen elektrische Serienfahrzeuge im Fuhrpark des Unternehmens.
„Wir sind diesen Weg aus Überzeugung gegangen, weil wir der Meinung sind, dass sich der Elektroantrieb durchsetzen wird, nicht nur im Pkw-Bereich, sondern auch im Güterverkehr“, so Geschäftsführer Benedikt Roßmann.
Vor allem in den aktuellen Zeiten zeigen sich einige Vorteile in der Praxis: Durch die Unabhängigkeit von fossilen Kraftstoffen können die Elektro-Lkw unter den richtigen Bedingungen Kosten einsparen. Ansorge setzt hierbei auf eigene Infrastruktur an den deutschen Standorten, die sich durch PV-Anlagen auf den Logistikhallen, Ladesäulen und Batterie-Speichern zusammensetzt. Somit fahren die Lkw nicht nur autark, sondern auch CO2-neutral, da sie entweder durch Strom aus den PV-Anlagen oder mit Grünstrom aus dem Netz geladen werden.
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